Perücke Lang Gewellt Volumen Dunkelbraun — Olivia
Preis 52,90 €
Lang bis zur Brust, gewellt mit Volumen, Seitenscheitel, Braun so dunkel,...
Derselbe Long-Bob mit geradem Pony wie die braune Version, aber in glänzendem Mahagonirot. Die Sicherheit des Schnitts, mit einer Farbe, die nicht unbemerkt bleibt.
Gewaschen wird kalt, und der Schnitt stellt sich beim Trocknen von selbst wieder her.



Das ist derselbe Schnitt wie bei Allison in Braun – Long-Bob, gerader Pony – nur in einer radikal anderen Farbe. Genau darin liegt der Reiz: Du behältst den nachsichtigsten und bequemsten Schnitt der Reihe und wechselst allein durch die Farbe komplett die Figur.
Ein glatter Long-Bob, der bis zu den Schultern fällt, mit einem dichten geraden Pony über den Augenbrauen. Die Spitzen sind sauber, die Linie klar, ohne Stufen oder Wellen.
Die Farbe ist ein tiefes Mahagonirot mit kupferfarbenen Reflexen, die aufleuchten, sobald Licht dazukommt. Es ist ein warmes, kräftiges Rot, näher an Holz als an Karotte.
Der Stil: deutlich auffälliger als die braune Version. Braun wirkt dezent, Rot fällt auf. Gleiches Kleid, gleiches Make-up, und das Ergebnis hat nichts mehr gemeinsam. Das ist die Farbe für alle, die gesehen werden wollen.
Eine Perücke verändert nicht nur die Haarlänge: Sie zeichnet den ganzen Gesichtsrahmen neu. Wenn du dich als Frau stylst, ist sie oft das Teil, das den ganzen Look kippen lässt – mehr noch als das Kleid.
Der gerade Pony übernimmt die ganze Arbeit an der Stirn. Er deckt sie vollständig ab und kaschiert damit gleichzeitig eine hohe Stirn, eine zurückweichende Ansatzlinie und die vordere Linie der Perücke. In diesem Punkt ist das der nachsichtigste Schnitt überhaupt.
Die senkrechten Längen rahmen den Kiefer und lenken den Blick von seiner Kontur ab. Zusammen mit dem Pony fassen sie das Gesicht in einen weicheren Rahmen.
Rot fängt das Licht ein, also auch die Aufmerksamkeit. Das ist ein Vorteil, wenn du gesehen werden willst, ein Nachteil, wenn du Anfänger bist und lieber untertauchst. Für den ersten Ausflug ist Braun angenehmer; für einen Abend, an dem du dazu stehst, ist es dieses hier.
Es wärmt den Teint. Mahagoni funktioniert sehr gut bei heller bis mittlerer Haut und macht einen frischen Eindruck. Bei sehr roter oder zu Rötungen neigender Haut musst du vor der Foundation mit einem grünen Concealer neutralisieren, sonst geraten Gesicht und Haare in dieselbe Temperatur.
Es macht den Bart sichtbarer. Eine helle, warme Farbe kontrastiert mit einem bläulichen Schatten auf den Wangen. Eine gründliche Rasur und ein orangefarbener Concealer sind bei diesem Ton nicht optional.
Zuerst die Kappe. Bei kurzen oder rasierten Haaren macht eine Perückenkappe aus Nylon den entscheidenden Unterschied: Sie glättet, was darunter ist, verhindert, dass die Perücke verrutscht, und nimmt den Schweiß auf. Sie kostet ein paar Euro und erspart dir achtzig Prozent aller Probleme. Bei längeren Haaren steckst du sie vorher mit flachen Klammern nach hinten fest.
Die Einstellung. Die Kappe der Perücke ist hinten mit verstellbaren Bändern ausgestattet. Zieh sie so fest, dass die Perücke sitzt, ohne dass du einen Druck an den Schläfen spürst. Zu locker, und sie verrutscht bei jeder Kopfdrehung; zu fest, und du hast nach einer Stunde Kopfschmerzen.
Das Aufsetzen. Halte die Perücke von innen mit beiden Händen, setz zuerst die vordere Ansatzlinie knapp über deinen natürlichen Augenbrauen an — etwa vier Finger breit darüber — und zieh dann das Hinterteil zum Nacken hin. Danach justierst du vorsichtig durch Ziehen, nie an den Fasern selbst.
Die Sache mit der Größe. Die Perücken sind auf einen weiblichen Standard-Kopfumfang zugeschnitten, etwa 54 bis 56 cm. Viele Männer liegen darüber. Die verstellbaren Bänder geben Spielraum, aber wenn dein Kopfumfang über 58-59 cm liegt, miss lieber vorher nach, statt dich hinterher mit etwas Drückendem herumzuschlagen.
Die Ansatzlinie kaschieren. Das ist die Schwachstelle jeder synthetischen Perücke ohne Spitzenansatz: Die vordere Linie ist sichtbar, wenn man genau hinschaut. Drei Lösungen, die funktionieren – ein Pony, ein paar nach vorn gezogene Strähnen oder ein Accessoire (Haarband, Hut, Tuch). Auch eine einen Ton hellere Foundation auf der Stirn hilft, den Kontrast zu brechen.
Die erste Anprobe gehört nicht auf den Vorabend. Setz sie auf, lauf damit herum, dreh den Kopf, schau dich bei verschiedenem Licht an. Beim ersten Mal muss man immer noch etwas nachjustieren.
Keine Hitzequellen. Niemals. Das ist Regel Nummer eins, und sie zerstört die meisten Perücken. Glätteisen, Lockenstab, Fön, Dampf von einem Topf, ein geöffneter Backofen, ein Grill, eine Kerze: Die Kunstfaser schmilzt oder kräuselt sich unwiderruflich. Eine Reparatur ist dann nicht mehr möglich.
Gewaschen wird von Hand, mit kaltem Wasser. Fülle eine Schüssel mit kaltem Wasser, gib ein mildes Shampoo oder ein spezielles Perücken-Shampoo dazu, tauche die Perücke ein und drücke sie sanft aus. Nicht reiben, nicht auswringen, keine kreisenden Bewegungen – genau das verfilzt die Faser unrettbar.
Spüle mit klarem, kaltem Wasser, drücke das Wasser aus, ohne zu wringen, und tupfe sie dann mit einem Handtuch ab.
Getrocknet wird an der Luft, auf einem Perückenständer oder einer runden Halterung, niemals mit dem Fön oder auf der Heizung. Rechne mit mehreren Stunden. Lass Locken oder Wellen sich von selbst wieder setzen, sie finden beim Trocknen von allein in ihre Form zurück.
Entwirre mit den richtigen Handgriffen. Grobzinkiger Kamm oder weiche Igelbürste, beginnend an den Spitzen und schrittweise nach oben. Niemals von den Ansätzen her, niemals auf nasser Faser bei den lockigen Modellen.
Wie oft: etwa alle sechs bis acht Mal Tragen, oder sobald sie nach Parfüm oder Rauch riecht. Zu häufiges Waschen nutzt die Faser schneller ab als das Tragen selbst.
Die Stelle, die zuerst kraust: der Nacken, bei langen Modellen, durch die Reibung an Kragen und Schultern. Hin und wieder etwas Entwirrspray für Perücken, und vermeide Kragen aus Wolle oder grobem Strick.
Die Aufbewahrung. Auf einem Perückenständer, geschützt vor direkter Sonne, die ausbleicht. Notfalls im Original-Netz, ohne dass etwas darauf liegt. Eine Perücke, die zusammengedrückt in einer Schublade liegt, verliert ihre Form.
Aus der Nähe wirkt sie nicht wie echtes Haar. Eine hochwertige Kunsthaarperücke täuscht abends, auf Fotos und im Gesprächsabstand perfekt. Bei dreißig Zentimetern und Tageslicht erkennt ein geschultes Auge den Unterschied. Das ist das ehrliche Versprechen dieser Preisklasse.
Die Kunstfaser behält ihre Form. Das ist ihr großer Vorteil gegenüber Echthaar: Schnitt, Volumen und Wellen stellen sich nach jeder Wäsche von selbst wieder ein. Du musst nichts stylen, nichts locken, nichts nacharbeiten.
Sie lässt sich weder färben noch aufhellen. Farbe haftet nicht auf der Faser. Die Farbe, die du siehst, ist die, die du bis zum Schluss hast.
Schneiden geht – aber vorsichtig. Einen Pony kürzen oder die Spitzen leicht ausdünnen funktioniert mit der Schere, trocken, in kleinen Schritten und mit häufigem Innehalten. Aber es ist unwiderruflich, und ein misslungener Pony wächst bei einer synthetischen Perücke nicht nach.
Sie hält warm. Kappe plus Kunstfaser isoliert. Im Sommer oder im Club solltest du das einplanen – auch deshalb ist die schweißaufnehmende Kappe so nützlich.
Sie kann nicht alles. Eine Perücke rahmt das Gesicht, sie kaschiert keinen Bartschatten. Eine gründliche Rasur, ein orangefarbener Concealer und eine deckende Foundation erledigen den Rest – erst diese Kombination ergibt ein glaubwürdiges Ergebnis.
| Marke | World Wigs |
| Modell | Allison |
| Typ | Synthetische Premium-Perücke |
| Schnitt | glatter Long-Bob bis zu den Schultern, gerader Pony |
| Länge | Mittellang, bis zu den Schultern |
| Farbe | kupferfarbenes Mahagonirot |
| Pony | Gerade und dicht |
| Faser | Synthetisch, wirkt wie Echthaar |
| Halt | Kappe mit verstellbaren Bändern |
| Waschen | Von Hand, mit kaltem Wasser |
| Hitzebeständigkeit | Nein – weder Glätteisen noch Fön |
| Zielgruppe | Travestie, Crossdressing, Drag, Rollenspiel |
| Gewicht | 250 g |
| Artikelnummer | 15718 |
| EAN | 3479225403946 |
Der Hersteller gibt für dieses Modell keine genaue Längenangabe an. Die obigen Längenangaben basieren auf dem offiziellen Bild an einem Präsentationskopf.
F: Was ist der Unterschied zur braunen Version?
A: Beim Schnitt keiner, sie sind identisch. Nur die Farbe unterscheidet sich: Braun ist dezent und nachsichtig, Mahagonirot fällt auf und wärmt den Teint. Wähle nach dem gewünschten Effekt.
F: Hält sie auf einem rasierten Kopf?
A: Ja, sogar noch einfacher. Nimm dazu eine Perückenkappe: Sie sorgt für Halt, nimmt Schweiß auf und verhindert, dass die Perücke verrutscht. Die verstellbaren Bänder erledigen den Rest.
F: Kann ich sie glätten oder mit dem Lockenstab locken?
A: Nein, niemals. Die Kunstfaser schmilzt bei Hitzekontakt, und das ist endgültig. Kein Glätteisen, kein Fön, kein Dampf. Dafür stellen sich Schnitt und Volumen nach dem Waschen von selbst wieder her.
F: Und wenn ich einen großen Kopf habe?
A: Die Perücken sind auf einen Kopfumfang von etwa 54 bis 56 cm zugeschnitten, mit verstellbaren Bändern, die Spielraum geben. Ab 58-59 cm miss deinen Kopfumfang, bevor du bestellst.
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