Perücke Lang Glatt Mittelscheitel Auburn — Nina
Preis 56,90 €
Lang bis unter die Brust, perfekt glatt, Mittelscheitel, tiefes...
Lang bis zur Brust, gewellt mit Volumen, Seitenscheitel, Braun so dunkel, dass es ins Schwarze spielt. Der beste Kompromiss zwischen Wirkung und Glaubwürdigkeit.
Gewaschen wird kalt, und der Schnitt stellt sich beim Trocknen von selbst wieder her.



Zwischen den braven Schnitten und den spektakulären Perücken steht Olivia: genug Länge und Volumen für Wirkung, genug Natürlichkeit, um nicht wie ein Kostüm zu wirken. Das ist wahrscheinlich das ausgewogenste Modell der Reihe.
Lang — sie reicht bis zur Brust — gewellt mit weicher Bewegung statt ausgeprägter Locken, und voluminös an den Seiten und zu den Spitzen hin. Der Scheitel liegt seitlich, wodurch eine Haarmasse auf eine Schläfe fällt.
Die Farbe ist ein sehr dunkles Braun nahe an Schwarz, mit Reflexen, die der Masse Struktur geben.
Der Stil: sinnlich, ohne übertrieben zu wirken. Funktioniert mit einem Abendkleid genauso wie mit Jeans und einem schlichten Top. Das Modell für alle, die Wirkung wollen, ohne die Grenze zum Spektakulären zu überschreiten.
Eine Perücke verändert nicht nur die Haarlänge: Sie zeichnet den ganzen Gesichtsrahmen neu. Wenn du dich als Frau stylst, ist sie oft das Teil, das den ganzen Look kippen lässt – mehr noch als das Kleid.
Das seitliche Volumen korrigiert die Schulterbreite. Eine Haarmasse, die über die Schultern hinausragt, verringert deren wahrgenommene Breite. Bei einer männlichen Silhouette ist das einer der wirksamsten Korrekturgriffe, und er kostet keinerlei Aufwand.
Die Wellen brechen jede gerade Linie. Ein eckiger Kiefer, ein markantes Kinn, kantige Züge werden von der Bewegung widerlegt. Das Gehirn registriert Kurven, keine Kanten.
Der Seitenscheitel ist schmeichelhafter als ein Mittelscheitel. Er bricht die Symmetrie des Gesichts und lässt eine Strähne diagonal über die Stirn fallen, was die Ansatzlinie teilweise bedeckt – der beste Kompromiss, wenn du keinen Pony willst.
Dunkelbraun verwischt die Konturen und kaschiert einen Bartschatten deutlich besser als ein heller Ton. Das ist die nachsichtigste Farbe für den Einstieg.
Die Länge lenkt den Blick nach unten und rückt die Silhouette statt des Gesichts in den Vordergrund.
Der Punkt, auf den du achten solltest: Ohne Pony bleibt die Stirn sichtbar. Die seitliche Strähne hilft, aber wenn deine Ansatzlinie deutlich zurückweicht, ist ein Schnitt mit Pony angenehmer.
Zuerst die Kappe. Bei kurzen oder rasierten Haaren macht eine Perückenkappe aus Nylon den entscheidenden Unterschied: Sie glättet, was darunter ist, verhindert, dass die Perücke verrutscht, und nimmt den Schweiß auf. Sie kostet ein paar Euro und erspart dir achtzig Prozent aller Probleme. Bei längeren Haaren steckst du sie vorher mit flachen Klammern nach hinten fest.
Die Einstellung. Die Kappe der Perücke ist hinten mit verstellbaren Bändern ausgestattet. Zieh sie so fest, dass die Perücke sitzt, ohne dass du einen Druck an den Schläfen spürst. Zu locker, und sie verrutscht bei jeder Kopfdrehung; zu fest, und du hast nach einer Stunde Kopfschmerzen.
Das Aufsetzen. Halte die Perücke von innen mit beiden Händen, setz zuerst die vordere Ansatzlinie knapp über deinen natürlichen Augenbrauen an — etwa vier Finger breit darüber — und zieh dann das Hinterteil zum Nacken hin. Danach justierst du vorsichtig durch Ziehen, nie an den Fasern selbst.
Die Sache mit der Größe. Die Perücken sind auf einen weiblichen Standard-Kopfumfang zugeschnitten, etwa 54 bis 56 cm. Viele Männer liegen darüber. Die verstellbaren Bänder geben Spielraum, aber wenn dein Kopfumfang über 58-59 cm liegt, miss lieber vorher nach, statt dich hinterher mit etwas Drückendem herumzuschlagen.
Die Ansatzlinie kaschieren. Das ist die Schwachstelle jeder synthetischen Perücke ohne Spitzenansatz: Die vordere Linie ist sichtbar, wenn man genau hinschaut. Drei Lösungen, die funktionieren – ein Pony, ein paar nach vorn gezogene Strähnen oder ein Accessoire (Haarband, Hut, Tuch). Auch eine einen Ton hellere Foundation auf der Stirn hilft, den Kontrast zu brechen.
Die erste Anprobe gehört nicht auf den Vorabend. Setz sie auf, lauf damit herum, dreh den Kopf, schau dich bei verschiedenem Licht an. Beim ersten Mal muss man immer noch etwas nachjustieren.
Keine Hitzequellen. Niemals. Das ist Regel Nummer eins, und sie zerstört die meisten Perücken. Glätteisen, Lockenstab, Fön, Dampf von einem Topf, ein geöffneter Backofen, ein Grill, eine Kerze: Die Kunstfaser schmilzt oder kräuselt sich unwiderruflich. Eine Reparatur ist dann nicht mehr möglich.
Gewaschen wird von Hand, mit kaltem Wasser. Fülle eine Schüssel mit kaltem Wasser, gib ein mildes Shampoo oder ein spezielles Perücken-Shampoo dazu, tauche die Perücke ein und drücke sie sanft aus. Nicht reiben, nicht auswringen, keine kreisenden Bewegungen – genau das verfilzt die Faser unrettbar.
Spüle mit klarem, kaltem Wasser, drücke das Wasser aus, ohne zu wringen, und tupfe sie dann mit einem Handtuch ab.
Getrocknet wird an der Luft, auf einem Perückenständer oder einer runden Halterung, niemals mit dem Fön oder auf der Heizung. Rechne mit mehreren Stunden. Lass Locken oder Wellen sich von selbst wieder setzen, sie finden beim Trocknen von allein in ihre Form zurück.
Entwirre mit den richtigen Handgriffen. Grobzinkiger Kamm oder weiche Igelbürste, beginnend an den Spitzen und schrittweise nach oben. Niemals von den Ansätzen her, niemals auf nasser Faser bei den lockigen Modellen.
Wie oft: etwa alle sechs bis acht Mal Tragen, oder sobald sie nach Parfüm oder Rauch riecht. Zu häufiges Waschen nutzt die Faser schneller ab als das Tragen selbst.
Die Stelle, die zuerst kraust: der Nacken, bei langen Modellen, durch die Reibung an Kragen und Schultern. Hin und wieder etwas Entwirrspray für Perücken, und vermeide Kragen aus Wolle oder grobem Strick.
Die Aufbewahrung. Auf einem Perückenständer, geschützt vor direkter Sonne, die ausbleicht. Notfalls im Original-Netz, ohne dass etwas darauf liegt. Eine Perücke, die zusammengedrückt in einer Schublade liegt, verliert ihre Form.
Aus der Nähe wirkt sie nicht wie echtes Haar. Eine hochwertige Kunsthaarperücke täuscht abends, auf Fotos und im Gesprächsabstand perfekt. Bei dreißig Zentimetern und Tageslicht erkennt ein geschultes Auge den Unterschied. Das ist das ehrliche Versprechen dieser Preisklasse.
Die Kunstfaser behält ihre Form. Das ist ihr großer Vorteil gegenüber Echthaar: Schnitt, Volumen und Wellen stellen sich nach jeder Wäsche von selbst wieder ein. Du musst nichts stylen, nichts locken, nichts nacharbeiten.
Sie lässt sich weder färben noch aufhellen. Farbe haftet nicht auf der Faser. Die Farbe, die du siehst, ist die, die du bis zum Schluss hast.
Schneiden geht – aber vorsichtig. Einen Pony kürzen oder die Spitzen leicht ausdünnen funktioniert mit der Schere, trocken, in kleinen Schritten und mit häufigem Innehalten. Aber es ist unwiderruflich, und ein misslungener Pony wächst bei einer synthetischen Perücke nicht nach.
Sie hält warm. Kappe plus Kunstfaser isoliert. Im Sommer oder im Club solltest du das einplanen – auch deshalb ist die schweißaufnehmende Kappe so nützlich.
Sie kann nicht alles. Eine Perücke rahmt das Gesicht, sie kaschiert keinen Bartschatten. Eine gründliche Rasur, ein orangefarbener Concealer und eine deckende Foundation erledigen den Rest – erst diese Kombination ergibt ein glaubwürdiges Ergebnis.
| Marke | World Wigs |
| Modell | Olivia |
| Typ | Synthetische Premium-Perücke |
| Schnitt | lang, gewellt, mit Volumen, Seitenscheitel |
| Länge | Lang, bis zur Brust |
| Farbe | sehr dunkles Braun, fast Schwarz |
| Pony | Kein Pony, Seitenscheitel |
| Faser | Synthetisch, wirkt wie Echthaar |
| Halt | Kappe mit verstellbaren Bändern |
| Waschen | Von Hand, mit kaltem Wasser |
| Hitzebeständigkeit | Nein – weder Glätteisen noch Fön |
| Zielgruppe | Travestie, Crossdressing, Drag, Rollenspiel |
| Gewicht | 250 g |
| Artikelnummer | 15704 |
| EAN | 3479225403717 |
Der Hersteller gibt für dieses Modell keine genaue Längenangabe an. Die obigen Längenangaben basieren auf dem offiziellen Bild an einem Präsentationskopf.
F: Was ist der Unterschied zur kastanienbraunen Version?
A: Der Schnitt ist identisch. Dunkelbraun ist nachsichtiger – es verwischt die Konturen und kaschiert den Bartschatten besser –, während Kastanienbraun heller und weicher wirkt. Dunkelbraun für den Einstieg, Kastanienbraun für ein natürlicheres Ergebnis.
F: Hält sie auf einem rasierten Kopf?
A: Ja, sogar noch einfacher. Nimm dazu eine Perückenkappe: Sie sorgt für Halt, nimmt Schweiß auf und verhindert, dass die Perücke verrutscht. Die verstellbaren Bänder erledigen den Rest.
F: Kann ich sie glätten oder mit dem Lockenstab locken?
A: Nein, niemals. Die Kunstfaser schmilzt bei Hitzekontakt, und das ist endgültig. Kein Glätteisen, kein Fön, kein Dampf. Dafür stellen sich Schnitt und Volumen nach dem Waschen von selbst wieder her.
F: Und wenn ich einen großen Kopf habe?
A: Die Perücken sind auf einen Kopfumfang von etwa 54 bis 56 cm zugeschnitten, mit verstellbaren Bändern, die Spielraum geben. Ab 58-59 cm miss deinen Kopfumfang, bevor du bestellst.
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